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	<title>Edieh &#187; Kino</title>
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	<description>Blog über Pen-&#38;-Paper-Rollenspiele und deren Inspirationsquellen</description>
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		<title>Oscar-Tippzettel 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit unz&#228;hligen Jahren zelebrieren wir im Freundeskreis (mal kleiner, mal gr&#246;&#223;er) die Oscar-Nacht. Wir treffen uns abends zu einer gem&#252;tlichen Party, spielen eine Partie „Scene-It“ oder schauen einen Film, und verfolgen dann die Live-&#220;bertragung. Und wir haben auch jedes mal ein Tippspiel, f&#252;r dass ich nat&#252;rlich einen Tippzettel vorbereite. Damit es spannender bleibt, bewerten wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit unz&#228;hligen Jahren zelebrieren wir im Freundeskreis (mal kleiner, mal gr&#246;&#223;er) die Oscar-Nacht. Wir treffen uns abends zu einer gem&#252;tlichen Party, spielen eine Partie „Scene-It“ oder schauen einen Film, und verfolgen dann die Live-&#220;bertragung. Und wir haben auch jedes mal ein Tippspiel, f&#252;r dass ich nat&#252;rlich einen Tippzettel vorbereite. Damit es spannender bleibt, bewerten wir die „gro&#223;en“ Kategorien doppelt und es gibt auch jeweils einen Sonder-Tipp.</p>
<p>Vielleicht k&#246;nnt Ihr auch etwas damit anfangen, hier ist der Tippzettel mit den gerade gestern ver&#246;ffentlichten Nominierungen f&#252;r die Verleihung 2012: <a href="http://www.edieh.de/wp-content/2012/01/Oscar-Nacht-2012-Tippzettel.pdf" class="lipdf">Oscar-Nacht 2012 Tippzettel (PDF, ausf&#252;llbar, 162 KB)</a></p>
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		<title>Musik f&#252;rs Rollenspiel (6 Tracks kostenlos): The Girl with the Dragon Tattoo</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 16:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Trent Reznor und Atticus Ross haben dieses Jahr zurecht den Oscar f&#252;r den besten Soundtrack gewonnen. Ihr Werk f&#252;r „The Social Network“ hat David Finchers grandiosen Film noch um mehrere L&#228;ngen nach oben katapultiert. Nun steht der neue Film von Fincher vor der T&#252;r: „Verblendung“ (englisch: „The Girl with the Dragon Tattoo“). Der Thriller ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/12/girlwithdragontattoo4-newofficBLbrdfull.jpg" rel="lightbox[577]" title="The Girl with the Dragon Tattoo – Poster" class="liimagelink"><img class="alignright size-medium wp-image-578" title="The Girl with the Dragon Tattoo – Poster" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/12/girlwithdragontattoo4-newofficBLbrdfull-200x300.jpg" alt="The Girl with the Dragon Tattoo – Poster" width="200" height="300" /></a>Trent Reznor und Atticus Ross haben dieses Jahr zurecht den Oscar f&#252;r den besten Soundtrack gewonnen. <a href="http://www.edieh.de/2010/09/19/musik-fuers-rollenspiel-5-tracks-kostenlos-the-social-network/" class="liinternal">Ihr Werk f&#252;r „The Social Network“</a> hat David Finchers grandiosen Film noch um mehrere L&#228;ngen nach oben katapultiert.</p>
<p>Nun steht der neue Film von Fincher vor der T&#252;r: „Verblendung“ (englisch: „The Girl with the Dragon Tattoo“). Der Thriller ist Auftakt der dreiteiligen „Millenium“-Trilogie basierend auf den Bestseller-Krimis von Stieg Larson. Eine schwedische Verfilmung des gleichen Stoffes lief bereits 2009 erfolgreich in unseren Kinos und kurze Zeit sp&#228;ter auch im Fernsehen. Erfolgsregisseur Fincher versucht sich hier erstmals an einem Remake und das bei einer sehr starken Vorlage, die bereits der Schwedin Naomie Rapace eine Hollywood-Karriere erm&#246;glichte. Und f&#252;r diesen Film setzt Fincher abermals auf Reznor und Ross.</p>
<p>Der Film startet am 12. Januar 2012 in unseren Kinos, drei Wochen nach dem US-Start.</p>
<h3>Die Komponisten: Trent Reznor und Atticus Ross</h3>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trent_Reznor" rel="nofollow" class="liwikipedia">Trent Reznor</a> ist der Frontman und einziges festes Mitglied von „Nine Inch Nails“, einem Industrial-Rock-Musikprojekt, das durch die Hintergrundmusik des Computerspiels „Quake“ von 1996 besondere Bekanntheit erlangte (das Spiel war bis November 2011 in Deutschland auf dem Index). Er ist aber auch f&#252;r den Soundtrack von „Natural Born Killers“ verantwortlich, und im Vorspann des Films „Sieben“ (ebenfalls David Fincher) wird ein St&#252;ck von ihm musikalisch zitiert. Er hat an weiteren Film-Soundtracks mitgearbeitet, darunter „The Crow“, „Lost Highway“, „Fight Club“, „Lara Croft: Tomb Raider“ und „Doom“.</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Atticus_Ross" rel="nofollow" class="liwikipedia">Atticus Ross</a> hat bereits vorher bei „Nine Inch Nails“ mehrfach mit Reznor zusammengearbeitet. Er lieferte den Soundtrack zu mehreren TV-Serien von Albert und Allen Hughes und f&#252;r deren ersten Spielfilm von 2010, „The Book of Eli“.</p>
<h3>Wof&#252;r passt er?</h3>
<p><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/12/tgwtdt.jpg" rel="lightbox[577]" title="The Girl with the Dragon Tattoo – Album Cover" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-580" title="The Girl with the Dragon Tattoo – Album Cover" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/12/tgwtdt-300x300.jpg" alt="The Girl with the Dragon Tattoo – Album Cover" width="300" height="300" /></a>Nochmals ist es ein sehr verst&#246;rendes Werk, das mit sehr ungew&#246;hnlichen Samples arbeitet, teilweise Newman-&#228;hnlich schr&#228;ge Klangwelten f&#252;r sich entdeckt (der Track „Oraculum“ erinnert mich doch zeitweise sehr stark an Newmans wegweisendem „American Beauty“-Soundtrack). Die vielf&#228;ltige elektronische Klangwelt bleibt in der Regel stark unterk&#252;hlt bis frostig, und eignet sich daher vor allem f&#252;rs Horror- und Thrillergenre der Jetzt-Zeit. Aber auch f&#252;r Science-Fiction-Settings kann der Soundtrack gut eingesetzt werden, insbesondere in Dystopien oder Cyberpunk-Szenarien.</p>
<p><em>Stichworte: Kalter Schneeregen, der einem das Atmen schwer macht. Monotone Produktionsstrecke in einer nichtssagenden Fabrik. Irgendwo lauert da im durch sauren Regen sterbenden Wald ein M&#246;rder, der Dich verfolgt. Ein Alptraum, an dessen Inhalte man sich um so mehr nicht mehr erinnern kann, je intensiver man es versucht.<br />
</em></p>
<h3>Gibt es St&#252;cke, die problematisch f&#252;rs Rollenspiel sind (z. B. Voiceover)?</h3>
<p>Track 1 („Immigrant Song“) hat Gesang (dieser wurde f&#252;r den ersten Trailer des Filmes verwandt, s. u.) und kann daher st&#246;rend wirken. In Track 39 („Is Your Love Strong Enough?“) ist der Gesang deutlicher, der Track ist ein Cover von Bryan Ferry und wird von Reznors und Ross’ Bandprojekt „How To Destroy Angels“ interpretiert. Er ist recht alternative-rock-poppig und eindeutig f&#252;r einen Abspann gedacht. Entsprechend w&#252;rde ich ihn aus einer Rollenspiel-Playlist streichen.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.edieh.de/2011/12/11/musik-furs-rollenspiel-6-tracks-kostenlos-the-girl-with-the-dragon-tattoo/"><img src="http://img.youtube.com/vi/js53bGefP48/2.jpg" alt="" /></a></span>
<blockquote>
<h3>Wo gibt es den Soundtrack?</h3>
<p>Seit wenigen Tagen gibt es den <a href="http://www.nullco.com/GDT/usd.php" class="liexternal">kompletten Soundtrack im eigenen Webshop der K&#252;nstler als digitale Downloads</a> (ab US-$ 12,–, also ungef&#228;hr € 9,–) zu bekommen (stellt von GBP auf USD um, das wird so sicher billiger), als CD und sogar als Special-Vinyl-Edition gibt es ihn ab dem 27. Dezember 2011, dann auch im station&#228;ren Handel.</p>
<ul>
<li>Die MP3 sind ohne Rechtemanagement, mit 320-kbps sehr hochwertig kodiert. Alternativ gibt es auch einen zwei Dollar teureren Download in einem verlustfreien Datenformat.</li>
<li>Der Soundtrack selbst ist fast drei Stunden lang (2:53:51).</li>
<li>Man ben&#246;tigt auf der Website der K&#252;nstler zwingend eine Kreditkarte zum Kauf.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.nullco.com/GDT/usd.php" class="liexternal">Sechs Tracks aus dem Album k&#246;nnen als kostenloser Download</a> unter Angabe einer E-Mail-Adresse bezogen werden.</p></blockquote>
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		<title>FFF 2011: Fazit</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 00:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Und damit enden dann auch wieder die diesj&#228;hrigen Fantasy Filmfest-Kritiken hier im Blog. Hoffe, die Idee mit dem abschlie&#223;enden Info-Block hat Euch gefallen, mir brachte sie durchaus Spa&#223;, und ich hoffe damit auch immer einen kleinen Bogen zur&#252;ck zum Rollenspiel gefunden zu haben. Bleibt zu vermerken: die Kinos&#228;le im Cinemaxx Dammtor in Hamburg sind echt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/ffflogo-e1312381820208.png" rel="lightbox[553]" title="ffflogo" class="liimagelink"><img class="alignright size-medium wp-image-524" title="ffflogo" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/ffflogo-e1312381820208-300x171.png" alt="" width="300" height="171" /></a>Und damit enden dann auch wieder die diesj&#228;hrigen Fantasy Filmfest-Kritiken hier im Blog. Hoffe, die Idee mit dem abschlie&#223;enden Info-Block hat Euch gefallen, mir brachte sie durchaus Spa&#223;, und ich hoffe damit auch immer einen kleinen Bogen zur&#252;ck zum Rollenspiel gefunden zu haben.</p>
<p>Bleibt zu vermerken: die Kinos&#228;le im Cinemaxx Dammtor in Hamburg sind echt angenehm klimatisiert – die Verkaufs- und Wartefl&#228;che davor leider nicht ansatzweise. Dass es aber direkt vor der Warteschlange bei Saal 1 so leckere Ben&amp;Jerry’s-Eis-Milchshakes gibt ist … eine wunderbare Idee, und bestimmt Zufall! 2012 stehe ich da sicher wieder an.</p>
<p>Das war jetzt das 25. Fantasy Filmfest. Die habe ich zwar nicht alle mitgemacht (als es begann war ich halt noch unter 18), aber ich bin echt froh, dass es eine solche Geschichte jedes Jahr gibt. Ich bin seit 2001 dabei, wenn ich mich richtig erinnere, und m&#246;chte es gerne auch noch viele Jahre erleben. Danke an die Veranstalter.</p>
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		<title>FFF 2011: „Attack the Block“</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 00:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Story Eine junge Passantin wird in einer Londoner Vorstadt in der Silvester-Nacht von einer Gruppe halbw&#252;chsiger Teenager &#252;berfallen. Pl&#246;tzlich schl&#228;gt ein Meteor in ein nebenbei parkendes Auto ein. Der Anf&#252;hrer der Gang, Moses, schaut es sich n&#228;her an und wird von einem au&#223;erirdischen Monster angegriffen. Er kann es aber umbringen – und stolz bringen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_551" class="wp-caption alignright" style="width: 212px"><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/attacktheblock.jpg" rel="lightbox[550]" title="Poster „Attack the Block“ (Studio Canal)" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-551" title="Poster „Attack the Block“ (Studio Canal)" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/attacktheblock-202x300.jpg" alt="Poster „Attack the Block“ (Studio Canal)" width="202" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Poster „Attack the Block“ (Studio Canal)</p></div>
<h3>Die Story</h3>
<p>Eine junge Passantin wird in einer Londoner Vorstadt in der Silvester-Nacht von einer Gruppe halbw&#252;chsiger Teenager &#252;berfallen. Pl&#246;tzlich schl&#228;gt ein Meteor in ein nebenbei parkendes Auto ein. Der Anf&#252;hrer der Gang, Moses, schaut es sich n&#228;her an und wird von einem au&#223;erirdischen Monster angegriffen. Er kann es aber umbringen – und stolz bringen die Prolls ihre Beute in den „Tower“, der gigantische Wohnblock, in dem sie alle hausen.</p>
<p>Doch es bleibt nicht bei einem Au&#223;erirdischen. W&#228;hrend hunderte Raketen grelle Blitze in den Himmel tragen, treffen von dort weitere gl&#252;hende Meteroiten auf die Nachbarschaft. Die Gang muss sich entscheiden, ihr Revier nun gegen pechschwarze Au&#223;erirdische Wesen zu verteidigen – und gleichzeitig unter dem Radar der Polizisten zu bleiben.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/cD0gm7dHKKc?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/cD0gm7dHKKc?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Die Kritik</h3>
<div id="attachment_552" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/attacktheblock_2.jpg" rel="lightbox[550]" title="John Boyega u. a. in „Attack the Block“ (Studio Canal)" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-552" title="John Boyega u. a. in „Attack the Block“ (Studio Canal)" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/attacktheblock_2-300x199.jpg" alt="John Boyega u. a. in „Attack the Block“ (Studio Canal)" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">John Boyega u. a. in „Attack the Block“ (Studio Canal)</p></div>
<p>Nach all den US-amerikanischen Produktionen der letzten Tage ist es durchaus erfrischend, einmal britisches Englisch zu h&#246;ren – wenn man es denn verstehen k&#246;nnte. Denn das ist f&#252;r das unge&#252;bte Ohr die erste gro&#223;e Herausforderung des Filmes: der Vorstadt-Slang gepaart mit dem Londoner Cockney-Akzent arg gew&#246;hnungsbed&#252;rftig. Auch sind die Dialoge nicht ansatzweise so bissig und ironisch, wie man eigentlich aus einem Film, in dem Nick Frost mitspielt, erwarten w&#252;rde. Die Story l&#228;uft dann so vor sich hin, es gibt recht wenige &#220;berraschungen, aber daf&#252;r eine recht solide Leistung der jugendlichen Darsteller. Das Budget des Filmes war offenbar gering, Spezialeffekte sind eher d&#252;nn ges&#228;t und das Budget ging vermutlich f&#252;r ein paar Fahrzeugcrashs und ein, zwei demolierte Wohnungen drauf. Interessante Wendungen, die man nicht schon meilenweit vorher gerochen hat, bleiben aus. Und auch das Thema „Ghetto-Kids“ gegen Aliens wird nicht wirklich ausgereizt. Leider. Es bleibt ein kleiner Genrefilm f&#252;r Popcornfans. Nett. Aber eben nicht mehr.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.imdb.com/title/tt1478964/" class="liexternal">Attack the Block</a> (GB 2011)</p>
<p>Regie: <a href="http://www.imdb.com/name/nm0180428/" class="liexternal">Joe Cornish</a></p>
<p><strong>Splatterfaktor:</strong> Vereinzelt.</p>
<p><strong>Chance, den Film auch im regul&#228;ren Kino zu sehen?</strong> &#220;berraschenderweise ja. 22. September 2011 ist derzeitig angepeilter Deutschlandstart.</p>
<p><strong>Was f&#252;rs Heimkino?</strong> F&#252;r einen gem&#252;tlichen Abend (mit Joint) …</p>
<p><strong>Wie ist der Soundtrack?</strong> Sehr hip-hop-lastig. Passt zum Film, aber nix f&#252;rs Rollenspiel.</p>
<p><strong>Besser als „Banlieue 13“?</strong> Anderes Genre, aber nein: der Punkt f&#252;r den besseren Vorstadtfilm geht an Luc Besson.</p>
<p><strong>Besser als „Misfits“ (TV Serie)?</strong> Ach, h&#228;tte man doch nur die Dialogschreiber dieser Serie engagiert …</p>
<p><strong>Rollenspiel-Inspirationsfaktor?</strong> Nicht wirklich.</p>
<p>★★★★★★☆☆☆☆</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>FFF 2011: „Super“</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 03:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Story Frank (Rainn Wilson, „Juno“) hatte nur zwei Punkte in seinen bisherigen Leben, die ihn stolz machten. Der wichtigste davon war, Sarah (Liv Tyler, „Der Herr der Ringe“) zu treffen, und heiraten. Diese Heirat scheiterte, als Sarah an den zwielichtigen Jacques (Kevin Bacon, „Bacon-Faktor-Spiel“) ger&#228;t und durch diesen in alte Alkohol- und Drogensuchtexzesse zur&#252;ckf&#228;llt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/super-poster.jpg" rel="lightbox[547]" title="super-poster" class="liimagelink"><img class="alignright size-medium wp-image-548" title="super-poster" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/super-poster-202x300.jpg" alt="" width="202" height="300" /></a>Die Story</h3>
<p>Frank (Rainn Wilson, „Juno“) hatte nur zwei Punkte in seinen bisherigen Leben, die ihn stolz machten. Der wichtigste davon war, Sarah (Liv Tyler, „Der Herr der Ringe“) zu treffen, und heiraten. Diese Heirat scheiterte, als Sarah an den zwielichtigen Jacques (Kevin Bacon, „Bacon-Faktor-Spiel“) ger&#228;t und durch diesen in alte Alkohol- und Drogensuchtexzesse zur&#252;ckf&#228;llt.</p>
<div id="attachment_549" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/super.jpg" rel="lightbox[547]" title="Rainn Wilson in „Super“ (Crimson Bolt)" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-549" title="Rainn Wilson in „Super“ (Crimson Bolt)" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/super-300x200.jpg" alt="Rainn Wilson in „Super“ (Crimson Bolt)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Rainn Wilson in „Super“ (Crimson Bolt)</p></div>
<p>Frank verzweifelt. Und im Moment seiner Verzweifelung wird er von Gott inspiriert. Genauer von einem cheesigen Superhelden namens „The Holy Avenger“ (Nathan Fillion, „Doctor Horrible’s Sing-Along-Blog“) aus dem Fernsehen. Er informiert sich daher bei der Comicshop-Verk&#228;uferin Libby (Ellen Page, „Juno“), wie denn diese Superhelden-Geschichte &#252;berhaupt so funktioniert. Und schon bald bastelt er sich ebenfalls ein cheesiges Kost&#252;m, nennt sich „The Crimson Bolt“ und jagt Schurken. Dabei hat er keine Superkr&#228;fte. Aber das macht er mit Enthusiasmus und einer Rohrzange, mit denen er die Sch&#228;del dieser Verbrecher einschl&#228;gt, locker wett …</p>
<blockquote><p><em>You don&#8217;t butt in line! You don&#8217;t sell drugs! You don&#8217;t molest little children! You don&#8217;t profit off the misery of others! The rules were set a long time ago! They don&#8217;t change!</em></p></blockquote>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SoThpUCgvdw?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SoThpUCgvdw?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Die Kritik</h3>
<p>„Kick Ass“ besch&#228;ftigte sich mit der These, was denn passieren w&#252;rde, wenn ein einfacher Mensch sich in unserer Realit&#228;t ein Kost&#252;m anlegt und auf Verbrecherjagd gehen w&#252;rde. Die Antwort gibt aber „Super“ weit besser. Dieser Film ist kompromisslos, gnadenlos unterhaltsam und gleichzeitig fr&#246;hlich schockierend. Er braucht nicht irgendwelche tollen Gadgets, um irgendwann in eine Superheldenrealit&#228;t einzutauchen. Hier sind die Figuren gleichzeitig realer aber auch allesamt hoffnungslos &#252;berzeichnet.</p>
<p>„Super“ ist bisher das absolute Highlight des diesj&#228;hrigen Fantasy Filmfestes. Beim besten Willen: ich kann den Film nur loben, mir f&#228;llt kein einziger Kritikpunkt ein. Selbst die Vergewaltigung im Film ist gro&#223;es Kino. Es ist ein fantastisches Meisterwerk. Allerdings wie so oft, wird es sicher spalten und viele werden es hassen. Dennoch und vielleicht gerade deswegen: Angucken! Uns dreien hat er aber gefallen. Dieser Film ist perfekt!</p>
<blockquote><p><a href="http://www.imdb.com/title/tt1512235/" class="liexternal">„Super“</a> (USA 2010)</p>
<p>Regie: <a href="http://www.imdb.com/name/nm0348181/" class="liexternal">James Gunn</a> („Slither“)</p>
<p><strong>Splatterfaktor:</strong> En masse!</p>
<p><strong>Chance, den Film auch im regul&#228;ren Kino zu sehen?</strong> Bisher gibt es keinen Deutschlandstart. Leider eher unwahrscheinlich, dass da noch einer kommt.</p>
<p><strong>Was f&#252;rs Heimkino?</strong> Die Blu-Ray werde ich vorbestellen!</p>
<p><strong>Wie ist der Soundtrack?</strong> Unwichtig.</p>
<p><strong>Besser als „Kick Ass“?</strong> Ich mochte „Kick Ass“. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass dieser Film besser sein k&#246;nnte. Ich habe mich geirrt.</p>
<p><strong>Besser als „Defendor“?</strong> Ach, Woody Harrelson ist zwar gut, aber der Film an sich war doch eher lahm.</p>
<p><strong>Rollenspiel-Inspirationsfaktor?</strong> Eher gering. Zu schnell gehen die Charaktere drauf. Vielleicht aber etwas f&#252;r einen One Shot.</p>
<p>★★★★★★★★★★ (Ja, das sind 10 Punkte. Das stimmt so!)</p></blockquote>
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		<title>FFF 2011: „The Divide“</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 03:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Story In New York explodieren offenbar mehrere Atombomben. W&#228;hrend noch die Pilze sich an den Fensterfronten spiegeln, retten sich einige Hausbewohner in den sicheren Keller des Hochhauses. Dort kennt sich einer vor allem aus: der Hausmeister Mickey (Michael „Terminator“ Biehn). Und der stellt gleich einige harte Regeln auf: die T&#252;r wird keiner &#246;ffnen, damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/The_Divide_Poster.jpg" rel="lightbox[545]" title="The_Divide_Poster" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-546" title="The_Divide_Poster" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/The_Divide_Poster.jpg" alt="" width="300" height="444" /></a>Die Story</h3>
<p>In New York explodieren offenbar mehrere Atombomben. W&#228;hrend noch die Pilze sich an den Fensterfronten spiegeln, retten sich einige Hausbewohner in den sicheren Keller des Hochhauses. Dort kennt sich einer vor allem aus: der Hausmeister Mickey (Michael „Terminator“ Biehn). Und der stellt gleich einige harte Regeln auf: die T&#252;r wird keiner &#246;ffnen, damit kein radioaktiver Staub in die Zuflucht kommen kann. Der paranoide Hausmeister hat praktischerweise einige Konserven hier unten gehortet. Aber wie lange m&#252;ssen sie dort unten ausharren? Und vor allem: was ist da oben los? Gibt es Hoffnung auf Rettung, oder ist die ganze Welt zerbombt?</p>
<p>Es dauert nicht lange, und die Notgruppe zerf&#228;llt unter diesen widrigen Umst&#228;nden. Aus Angst wird Panik, Terror und Gewalt. Und pl&#246;tzlich scheint sich jemand fremdes einen Zugang zu ihrer tristen Zuflucht zu verschaffen …</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LJCxT2d5hzk?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LJCxT2d5hzk?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Die Kritik</h3>
<p>Puh. Der Film schl&#228;gt auf den Magen. Man l&#228;sst sich zwangsweise auf eine d&#252;stere Dystopie ein, das war klar. Und es war auch klar, dass man dem Zerfall einer sozialen Gemeinschaft beiwohnen w&#252;rde, die so drastisch vielleicht zuletzt in Oliver Hirschbiegels „Das Experiment“ gezeigt wurden, aber eigentlich nur bekanntes Material aus „Herr der Fliegen“ ist. Am Ende ist jeder sich selbst der n&#228;chste, wirkliche Helden gibt es nicht. Das wird einen schonungslos klar, w&#228;hrend man die Spirale der Verzweifelung verfolgt, die einen dort gezeigt wird. Das kann nicht gut enden, wird einen ziemlich schnell klar. Dennoch klammert man sich, wie wohl die Protagonisten auch, an die vage Hoffnung, dass irgendwann eine Rettung naht und der selbst gemachte Horror irgendwann ein Ende hat.</p>
<p>Der Film l&#246;st nicht auf, wer oder was diesen nuklearen Alptraum verursacht hat. Darum geht es in dem Film auch gar nicht. Der Fokus liegt einzig und allein auf die soziale Isolation der Gruppe und wie diese mit dieser schrecklichen Situation umgeht. Entsprechend ist die schauspielerische Leistung um so wichtiger. Und diese ist durch die Bank gut bis herausragend. Neben dem schon erw&#228;hnten Michael Biehn, stechen der Milo Ventimiglia („Heroes“) und die bisher eher nur aus Nebenrollen bekannten Michael Eklund und Lauren German hervor. Andere geraten eher in den Hintergrund, was aber auch an der ihnen zugeteilten Rolle liegen mag. Immerhin: es gelingt den Kameramann auch in den eher beengten R&#228;umlichkeiten zwar eine entsprechende Atmosph&#228;re aber auch gen&#252;gend Abwechslungen einzubauen.</p>
<p>Einige Entwicklungen sind nur schwer nachvollziehbar und man kommt von dem Gef&#252;hl nicht los, dass sie passieren mussten, damit ein entsprechender Weg sp&#228;ter m&#246;glich war. Der Film ist dennoch sicherlich ein interessantes und gleichzeitig schockierendes Gedankenspiel. Er wird nicht unbedingt besonders lange in Erinnerung bleiben. Aber ein Erlebnis ist er sicherlich.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.imdb.com/title/tt1535616/" class="liexternal">„The Divide“</a> (USA/CA/D 2011)</p>
<p>Regie: <a href="http://www.imdb.com/name/nm1164755/" class="liexternal">Xavier Gens</a> („Hitman“)</p>
<p><strong>Splatterfaktor:</strong> Oh, ja …</p>
<p><strong>Chance, den Film auch im regul&#228;ren Kino zu sehen?</strong> Soll wohl erst 2012 in den USA in die Kinos kommen, hierzulande tippe ich auf Direct2DVD irgendwann Mitte/Ende 2012.</p>
<p><strong>Was f&#252;rs Heimkino?</strong> Lieber ausgeliehen. Mehrmals sehen muss man den Film nicht – und will es wohl auch nicht.</p>
<p><strong>Wie ist der Soundtrack?</strong> Hat ein klares, ruhiges und trauriges Thema, das immer wieder variiert wird. Kann ich mir gut f&#252;r entsprechende Rollenspiele vorstellen.</p>
<p><strong>Besser als „Das Experiment“?</strong> Nein. Dazu gibt es ein paar Logikspr&#252;nge zu viel. Dennoch be&#228;ngstigend.</p>
<p><strong>Rollenspiel-Inspirationsfaktor?</strong> Keiner. Das m&#246;chte ich einfach nicht einer Rollenspielrunde zumuten.</p>
<p>★★★★★★☆☆☆☆</p>
<p><a href="http://www.thedividethemovie.com/" class="liexternal">thedividethemovie.com</a></p></blockquote>
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		<item>
		<title>FFF 2011: „Stake Land“ (dt.: „Vampire Nation“)</title>
		<link>http://www.edieh.de/2011/08/22/fff-2011-stake-land/</link>
		<comments>http://www.edieh.de/2011/08/22/fff-2011-stake-land/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 02:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Story Die Zivilisation, wie wir sie kennen ist zusammengebrochen. Dieses mal sind es aber keine Zombies, sondern Vampire, die jede Nacht marodierend durch die Welt laufen und alles angreifen, was nach Blut riecht. &#214;hm. Okay, der Unterschied zu Zombies ist hier eigentlich gering, nur dass man t&#228;glich ein paar Stunden Pause vor diesen Fieslingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Story</h3>
<div id="attachment_543" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/stakeland_01.jpg" rel="lightbox[542]" title="Connor Paolo in „Stake Land“ (Glass Eye Pix)" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-543" title="Connor Paolo in „Stake Land“ (Glass Eye Pix)" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/stakeland_01-300x166.jpg" alt="Connor Paolo in „Stake Land“ (Glass Eye Pix)" width="300" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Connor Paolo in „Stake Land“ (Glass Eye Pix)</p></div>
<p>Die Zivilisation, wie wir sie kennen ist zusammengebrochen. Dieses mal sind es aber keine Zombies, sondern Vampire, die jede Nacht marodierend durch die Welt laufen und alles angreifen, was nach Blut riecht. &#214;hm. Okay, der Unterschied zu Zombies ist hier eigentlich gering, nur dass man t&#228;glich ein paar Stunden Pause vor diesen Fieslingen hat, w&#228;hrend die Sonne scheint.</p>
<p>Am Rande des Zusammenbruchs wollte der Teenager Martin (Connor Paolo) gerade mit seinen Eltern fliehen. Doch dem macht ein Vampir ein Strich durch die Rechnung, der seine Eltern und deren Baby mal eben gnadenlos abmurkst. Martin kommt durch Mister (Nick Damici), einen geheimnisvollen Fremden, davon, der sich als einsamer Vampirj&#228;ger in der Tradition von Van Helsing sieht. Er nimmt Martin als Lehrling an, gemeinsam reisen beide nun durch diese Post-Apokalyptische Welt. Auf der Reise nehmen sie immer wieder andere Fl&#252;chtige ein St&#252;ck mit und m&#252;ssen sich nicht nur den Vampiren, sondern auch gegen&#252;ber einer durchgeknallten christlichen Sekte und deren durchgeknallten Anf&#252;hrer zur Wehr setzen.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zNC2HwAaWWE?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zNC2HwAaWWE?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Die Kritik</h3>
<div id="attachment_544" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/stakeland_02.jpg" rel="lightbox[542]" title="Nick Damici in „Stake Land“ (Glass Eye Pix)" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-544" title="Nick Damici in „Stake Land“ (Glass Eye Pix)" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/stakeland_02-300x166.jpg" alt="Nick Damici in „Stake Land“ (Glass Eye Pix)" width="300" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Nick Damici in „Stake Land“ (Glass Eye Pix)</p></div>
<p>Im Gegensatz zu „Hell“, der mitten im Film das Metier wechselt, bleibt dieser Film die ganze Zeit &#252;ber ein Road-Movie. Episodenhaft skizziert er den Weg der beiden nach „New Eden“, eine obskure Hoffnung einer Zuflucht, irgendwo im Norden im kalten Kanada. Beide wachsen ein St&#252;ck aneinander, wobei eine Bindung in dieser Welt immer nur auf Zeit sein kann, wie beiden immer wieder in Erinnerung gerufen wird. Entsprechend unnahbar gibt sich Mister, der sich nicht nur hinter diesem einfachen Pseudonym versteckt.</p>
<p>Der Film legt auf zwischenmenschliche Beziehungen in der Hoffnungslosigkeit gro&#223;en Wert. Dennoch vergisst er keinen Moment den Horror dieser Welt und schafft damit einen wirklich interessanten Balanceakt. Aber: er hat einige grundlegende Probleme in der Ausf&#252;hrung. Das Pacing des Filmes ist bisweilen holperig, der Schnitt macht an einigen Punkten einen unfertigen Eindruck. Ausgerechnet der „finale“ Kampf ger&#228;t genauso unverst&#228;ndlich wie zu kurz. Irritierend sind auch die Teaser, die es zu den Film im Internet gibt. Sie zeigen bspw. Vampire bei Tage, was im Film letztlich keine Rolle mehr spielt. Und: f&#252;r einen Road Movie bleibt der Film teilweise recht lange an einen Antagonisten h&#228;ngen.</p>
<p>Dennoch er findet genau die richtigen zwischenmenschlichen T&#246;ne und das ohne Holzhammer. Der wird schlie&#223;lich f&#252;r den Pflock gebraucht.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.imdb.com/title/tt1464580/" class="liexternal">„Stake Land“</a> (USA 2011)</p>
<p>Regie: Jim Mickle</p>
<p><strong>Splatterfaktor:</strong> Das Filmblut flie&#223;t reichlich, und bereits in den ersten f&#252;nf Minuten wird – mal eben – ein Baby ermordet. Der Film ist nicht zimperlich, und das verw&#246;hnte Publikum wird regelm&#228;&#223;ig mit ordentlichen Schockeffekten aufgemuntert.</p>
<p><strong>Chance, den Film auch im regul&#228;ren Kino zu sehen?</strong> Sehr unwahrscheinlich. Der Film hat es bereits in den USA nicht in die Kinos geschafft.</p>
<p><strong>Was f&#252;rs Heimkino?</strong> F&#252;r Genre-Fans durchaus. <del>Allerdings ist bisher keine Ver&#246;ffentlichung hier bekannt, in den USA bereits am 2. August erschienen.</del> Erscheint am 30. September 2011 auf DVD und Blu-Ray unter dem <em>&#252;bersetzten</em> Titel „Vampire Nation“ in Deutschland.</p>
<p><strong>Wie ist der Soundtrack?</strong> Setzt h&#228;ufig auf einsame, aber eing&#228;ngige Klaviert&#246;ne. Diese variieren etwas wenig, sind aber stimmig.</p>
<p><strong>Besser als „The Road“?</strong> Ja, den Film habe ich immer noch nicht gesehen. Wird bald nachgeholt.</p>
<p><strong>Besser als „Zombieland“?</strong> Schwer vergleichbar, „Zombieland“ ist eine Kom&#246;die, dieser Film nimmt sich durchweg ernster. Und den Gastauftritt eines Ghostbusters-Darsteller l&#228;sst sich auch mit einem Gastauftritt der „Top Gun“-Sahneschnitte, die ziemlich alt geworden ist, nicht ausgleichen.</p>
<p><strong>Rollenspiel-Inspirationsfaktor?</strong> Das k&#246;nnte eigentlich eine gute Inspirationsquelle f&#252;r „Apocalypse World“ oder andere Endzeitsysteme sein.</p>
<p>★★★★★★★★☆☆</p>
<p><a href="http://www.stakelandmovie.com/" class="liexternal">stakelandmovie.com</a></p></blockquote>
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		<title>FFF 2011: „Cowboys &amp; Aliens“</title>
		<link>http://www.edieh.de/2011/08/22/fff-2011-cowboys-aliens/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 02:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Story Der Fremde (Daniel „James Bond“ Craig) erwacht irgendwo in der Pr&#228;rie. Er blutet aus einer offenen Wunde im Unterleib und tr&#228;gt am linken Handgelenk eine seltsame Manschette. Lange wundern kann er sich nicht, denn das ansonsten nur durch einen verzogenen Raufbolden gest&#246;rte Westernkaff, in das er ger&#228;t, wird angegriffen. Von seltsamen Flugger&#228;ten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Story</h3>
<div id="attachment_540" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/caa_01.jpg" rel="lightbox[539]" title="Daniel Craig in „Cowboys &amp; Aliens“ (Paramount Pictures)" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-540" title="Daniel Craig in „Cowboys &amp; Aliens“ (Paramount Pictures)" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/caa_01-300x197.jpg" alt="Daniel Craig in „Cowboys &amp; Aliens“ (Paramount Pictures)" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Daniel Craig in „Cowboys &amp; Aliens“ (Paramount Pictures)</p></div>
<p>Der Fremde (Daniel „James Bond“ Craig) erwacht irgendwo in der Pr&#228;rie. Er blutet aus einer offenen Wunde im Unterleib und tr&#228;gt am linken Handgelenk eine seltsame Manschette. Lange wundern kann er sich nicht, denn das ansonsten nur durch einen verzogenen Raufbolden gest&#246;rte Westernkaff, in das er ger&#228;t, wird angegriffen. Von seltsamen Flugger&#228;ten, die offenbar Jagd auf Menschen machen und diese entf&#252;hren wollen. Zusammen mit einem Kriegsveteranen (Harrison „Indiana Jones“ Ford) und einer sch&#246;nen Fremden (Olivia „13“ Jones) macht er sich auf, die Entf&#252;hrten aus den Klauen der <del>Au&#223;erirdischen</del> D&#228;monen zu retten. Praktischerweise entpuppt sich die Maschette an seinem Handgelenk als potente Energiewaffe, denn sie brauchen alle Hilfe, die sie bekommen k&#246;nnen.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WN3T_DFsWeU?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/WN3T_DFsWeU?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Die Kritik</h3>
<p>Eins muss man den Filmen von Regisseur Jon Favreau („Iron Man“) lassen: er wei&#223;, wie man gutes Action-Popcorn-Kino inszeniert. So kann man auch hier kaum etwas aussetzen. Der Film macht Spa&#223;, ist an keiner Sekunde l&#228;nger als n&#246;tig, und bedient nebenbei alle m&#246;glichen Western- und Alien-Tropes.</p>
<div id="attachment_541" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/caa_02.jpg" rel="lightbox[539]" title="Harrison Ford in „Cowboys &amp; Aliens“ (Paramount Pictures)" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-541" title="Harrison Ford in „Cowboys &amp; Aliens“ (Paramount Pictures)" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/caa_02-300x197.jpg" alt="Harrison Ford in „Cowboys &amp; Aliens“ (Paramount Pictures)" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Harrison Ford in „Cowboys &amp; Aliens“ (Paramount Pictures)</p></div>
<p>Man muss sich im klaren sein, dass man hier keinen komplexen Western wie „True Grit“ oder einen reinen Alien-Horror wie „Alien“ vorgesetzt bekommt. Der Film hat keine komplexe Metaebene, sondern ist ein typischer Sommer-Blockbuster. Der Film l&#246;st aber das Versprechen seines Titels problemlos ein. Es geht darum, was passiert, wenn Aliens auf Cowboys treffen. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Ford und Craig spielen souver&#228;n ihre Rollen, allerdings vermisst man mehr Szenen mit ihnen zusammen. &#220;berrascht, weil ich vorher nicht gelesen hatte, wurde ich durch die Nebenrollen von Clancy Brown und Sam Rockwell, die jeden Film allein durch ihre Anwesenheit verbessern. Bleibt als einziger Kritikpunkt, dass es irgendwie nicht so einfach vorstellbar ist, wie in die schlanken au&#223;erirdischen Flugger&#228;te die Aliens &#252;berhaupt rein passen w&#252;rden.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.imdb.com/title/tt0409847/" class="liexternal">„Cowboys &amp; Aliens“ (USA 2011)</a></p>
<p>Regie: Jon Favreau</p>
<p><strong>Splatterfaktor:</strong> Kaum vorhanden. Es gibt zwar ein paar Blutszenen, aber die geh&#246;ren in beide Genres.</p>
<p><strong>Chance, den Film auch im regul&#228;ren Kino zu sehen?</strong> 100%. Deutscher Kinostart ist bereits der 25. August.</p>
<p><strong>Was f&#252;rs Heimkino?</strong> Dankenswerterweise ein Blockbuster ohne 3D, aber auch sonst werde ich mir die Scheibe wohl zulegen.</p>
<p><strong>Wie ist der Soundtrack?</strong> Harry Gregson-Williams ist ein solider, aber selten herausragender Handwerker. Auch hier liefert er einen recht typischen Hollywood-Action-Score ab. Nicht besonders eing&#228;ngig, erf&#252;llt seinen Zweck.</p>
<p><strong>Besser als „…“?</strong> Keine Ahnung, womit ich den Film vergleichen sollte, dieser Genre-Mix ist mir bisher noch nicht unter gekommen.</p>
<p><strong>Rollenspiel-Inspirationsfaktor?</strong> Vielleicht kann man f&#252;r eine „Deadlands“-Runde etwas herausziehen. Ansonsten sehe ich ihn aufgrund des speziellen Themas doch eher als gering.</p>
<p>★★★★★★★★☆☆</p>
<p><a href="http://www.cowboysundaliens.de/" class="liexternal">cowboysundaliens.de</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FFF 2011: „Hell“</title>
		<link>http://www.edieh.de/2011/08/20/fff-2011-hell/</link>
		<comments>http://www.edieh.de/2011/08/20/fff-2011-hell/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 23:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edieh.de/?p=536</guid>
		<description><![CDATA[Und los geht es mit dem Fantasy Filmfest f&#252;r dieses Jahr. Wie angek&#252;ndigt, haben wir sechs Filme auf dem Raster und heute starteten wir endlich. Mit „Hell“. Bevor ich dazu aber komme, noch ein wenig Abseits der Spur: Was ist denn da bei der Orga in Hamburg schon wieder los? Wie jedes Jahr hat der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und los geht es mit dem Fantasy Filmfest f&#252;r dieses Jahr. Wie angek&#252;ndigt, haben wir <a href="http://www.edieh.de/2011/08/03/fantasy-filmfest-2011-der-plan/" class="liinternal">sechs Filme</a> auf dem Raster und heute starteten wir endlich. Mit „Hell“. Bevor ich dazu aber komme, noch ein wenig Abseits der Spur:</p>
<h3>Was ist denn da bei der Orga in Hamburg schon wieder los?</h3>
<p>Wie jedes Jahr hat der geneigte Festival-Gast die Option, eine von wenigen Dauerkarten vorher zu kaufen. Das rechnet sich ab etwa einen Dutzend Filme, wir kamen auch dieses Jahr noch nicht in diese Region. Daher haben wir vorher die Karten, wie auch in den vergangenen Jahren, online bei Cinemaxx-Tickets.de kaufen wollen.</p>
<p>Das klappte f&#252;r zwei Filme. Danach akzeptierte der Service meine Kreditkarte nicht mehr. Ein kurzer Anruf bei der Karten-Hotline ergab, dass ich durchaus noch kreditw&#252;rdig sei, und sie auch nichts gesperrt h&#228;tten. Also hatte wohl der Cinemaxx-Ticketservice dies gesperrt. Ah ja. Gut, f&#252;r die n&#228;chsten Filme gebe ich eben meine Kontoverbindung an, vielleicht ist das ja akzeptabler. War es. Allerdings abermals nur zweimal. Es stellte sich heraus, dass das Onlinebuchungssystem bereits nach zwei Ticketk&#228;ufen die Zahlungsverbindung erst einmal blockierte. Die Service-E-Mail-Bearbeiterin reagierte immerhin z&#252;gig und stellte auch fest, dass f&#252;r ein Festival „die Sicherheitseinstellung nicht optimal [sind].“ Allerdings k&#246;nnte sie selbst dies erst einmal nur weitergeben und bot mir als Ausweichl&#246;sung an, ich m&#246;ge die Filme doch reservieren. Dies ging aber nicht online, sondern nur &#252;ber eine kostenpflichtige Servicenummer. Immerhin bekamen wir dadurch alle Karten zusammen.</p>
<p>Daneben muss jemand weiteres geschlafen haben: f&#252;r alle Filme durften wir dieses Jahr pl&#246;tzlich Sitzplatzreservierungen durchf&#252;hren. Dies w&#228;re zwar generell begr&#252;&#223;enswert, aber bei einem Festival mit Dauerkarteninhabern ist dies einfach praktisch nicht realisierbar. Und so stellte sich beim Kartenabholen auch heraus, dass es „freie Sitzplatzwahl“ gab, wie mir die Servicemitarbeiterin <em>freudestrahlend</em> in Aussicht stellte. Ah ja.</p>
<p>Was nat&#252;rlich abermals &#252;ber eine halbe Stunde sich-die-Beine-in-den-Bauch-stehen bedeutete. Und dann hatte der erste Film auch noch Versp&#228;tung. F&#228;ngt ja gut an.</p>
<p>Okay, ich komme schon zum Film.</p>
<h3>Die Story</h3>
<p>Marie, ihre Schwester Leonie und der nicht wirklich sympathische Phillip sind in einem Auto unterwegs in die Berge. Allerdings ist es 2016, die Temperaturen sind um 10° &#252;ber den bisherigen Durchschnitt gestiegen und eine fiese, ungefilterte Sonneneinstrahlung macht das &#220;berleben in direkter Bestrahlung zunichte. Das System ist schon lange zusammengebrochen, die Menschen k&#228;mpfen um das aller n&#246;tigste: Wasser. Benzin. Dann auch noch vielleicht etwas zu Essen.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HE4iomYHF7c?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HE4iomYHF7c?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Hoffnung: ganz oben in den Bergen k&#246;nnte vielleicht Regen fallen und ein langfristiges &#220;berleben m&#246;glich sein. Bis dahin muss man nehmen, was man bekommen kann, und bei allen Menschen, denen man begegnet auf der Hut sein – denn sie wollen das selbe wie Du.</p>
<p>Der Road-Trip ist schon schwer genug, doch auf halber Strecke kippt das ganze v&#246;llig, als sie mitten in den kargen Bergen nicht weiter kommen …</p>
<p><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/hell_1.jpg" rel="lightbox[536]" title="„Hell“ (Paramount Pictures Deutschland)" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-medium wp-image-537" title="„Hell“ (Paramount Pictures Deutschland)" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/hell_1-300x134.jpg" alt="„Hell“ (Paramount Pictures Deutschland)" width="300" height="134" /></a></p>
<h3>Die Kritik</h3>
<p>Ein deutscher Genrefilm? Moment. Sogar ein deutsch<em>-sprachiger</em> Genrefilm? Das gibt es noch? Doch, gibt es. Und nicht nur im Hobbybereich, sondern mit richtigem Budget und Schauspielern aus der vordersten Reihe wie Hannah Herzsprung („Vier Minuten“) Stipe Erceg („Der Baader Meinhof Komplex“) oder Angela Winkler („Die Blechtrommel“).</p>
<p>Dabei ignoriert der Film auch nicht seine Herkunft. Kleinigkeiten, wie das Titelblatt einer verstaubten „S&#252;ddeutschen Zeitung“ hier oder die Billigmarke eines Supermarktes dort, geben dem Film durchaus eine deutsche Authenzit&#228;t (und es ist auch wieder angenehm, etwas nicht synchronisiertes zu sehen). Gedreht wurde der Film in Bayern, Brandenburg, der Schweiz und Korsika, letztere aber nur wegen eines Waldbrandgebietes, dass als durchaus eindrucksvolle Kulisse diente. Angenehmerweise schafft es der Film auch, auf ein Spezialeffektefeuerwerk zu verzichten, und setzt stattdessen sehr oft auf das grelle &#220;berblenden des Bildes, wodurch er wirklich „Hell“ wird und einen einzigartigen Look bekommt.</p>
<p>Soweit die Habenseite.</p>
<p>Die andere Seite kommt leider nicht so gut davon. Der Film kann sich nicht entscheiden, in welche Richtung er eigentlich steuern will. Er f&#228;ngt als Road-Movie an und gleitet dann auf der H&#228;lfte der Strecke in einen anderen Genre-Bereich ab. Er bleibt dabei zwar in sich relativ konsistent, aber eigentlich w&#252;rde man lieber die eine oder die andere H&#228;lfte n&#228;her ausgef&#252;hrt sehen. Das Thema, was eine solche Katastrophe mit den Menschen macht, ist interessant und spannend gew&#228;hlt (Fragen nach dem Hintergrund der Katastrophe bleiben daher auch im Hintergrund). Aber er kann dies immer nur anrei&#223;en und bleibt wirklich interessante Fragen oftmals schuldig (von den Antworten ganz zu schweigen, aber darum geht es ja auch nicht). An manchen Stellen ger&#228;t der Film leider sogar so absurd, dass er unfreiwillig komisch wird. Teilweise vermag man die Motivation einzelner Figuren auch nur bedingt nachzuvollziehen. Immerhin werden rettende Gadgets bereits rechtzeitig im Film eingef&#252;hrt, so dass sie nicht so sehr aus dem Hut gezaubert aussehen, wie sie es eigentlich sind.</p>
<p><a href="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/hell_2.jpg" rel="lightbox[536]" title="„Hell“ (Paramount Pictures Deutschland)" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-medium wp-image-538" title="„Hell“ (Paramount Pictures Deutschland)" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/hell_2-300x148.jpg" alt="„Hell“ (Paramount Pictures Deutschland)" width="300" height="148" /></a></p>
<p>Der Regisseur Tim Fehlbaum und einer der Produzenten waren auch f&#252;r ein Q&amp;A im Anschluss am Film zu haben. Dort hat sich der Regisseur die Herzen des anwesenden Publikums schnell erobert. Ganz im Gegenteil dazu der etwas steifere Produzent neben ihn, der stolz berichtete, er h&#228;tte Fehlbaum ausgeredet, einen Zombiefilm zu drehen was erst etwas skeptische Gesichter der Festivalg&#228;ste mit sich brachte. Doch dann rettete der Regisseur dies mit dem Kommentar, dass er seine eigentliche Absicht, einen Zombiefilm zu machen, immer noch nicht aufgegeben h&#228;tte – was zu gro&#223;en Beifall f&#252;hrte. Insgesamt machte Fehlbaum eine sehr sympathische Figur und landet dadurch, und dass er im Anschluss sogar noch vor dem Saal einigen Fans pers&#246;nlich Rede und Antwort stand, auf meine Liste der kreativen K&#246;pfe, deren Schaffen ich auf jedem Fall erst mal beobachten werde.</p>
<p>Insgesamt schafft es der Film so gerade noch in den ausreichend bis guten Bereich hinein. Dennoch: allein um in der deutschen Filmlandschaft mehr solche Filme zu sehen, muss man sich den Film einfach angucken. Die deutsche Filmkultur muss einfach aus mehr, als nur aus Til Schweiger-Kom&#246;dien bestehen.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.imdb.com/title/tt1643222/" class="liexternal">„Hell“ (2011)</a></p>
<p>Regie: <a href="http://www.imdb.com/name/nm2959497/" class="liexternal">Tim Fehlbaum</a> (Erstlingswerk)</p>
<p><strong>Splatterfaktor:</strong> Mittel. Bleibt alles noch im ertr&#228;glichen Bereich, wenn man mal von einer gewissen Gr&#252;tze absieht.</p>
<p><strong>Chance, den Film auch im regul&#228;ren Kino zu sehen?</strong> 100%. Deutscher Kinostart ist 22. September</p>
<p><strong>Was f&#252;rs Heimkino?</strong> Sobald er unter 10,— € zu kriegen ist, werde ich ihn mir wohl zulegen. Herzsprung allein ist daf&#252;r ja ein Grund.</p>
<p><strong>Wie ist der Soundtrack?</strong> Eher im Hintergrund, f&#228;llt kaum auff&#228;llig ins Ohr. Keine besonders wieder erkennbaren St&#252;cke, von einem gewissen Nena-Song abgesehen.</p>
<p><strong>Besser als „The Book of Eli“?</strong> Keine Frage, ja. Um L&#228;ngen. Aber „The Book of Eli“ ist ja auch aufgedunsener Hollywood-Schmonsens.</p>
<p><strong>Besser als „The Road“?</strong> Kann ich nicht sagen, den Film habe ich leider noch nicht gesehen.</p>
<p><strong>Rollenspiel-Inspirationsfaktor?</strong> Och, auf einen Endzeit-One-Shot habe ich durchaus mal wieder Lust bekommen.</p>
<p>★★★★★★☆☆☆☆</p>
<p><a href="http://www.hell-derfilm.de/" class="liexternal">hell-derfilm.de</a></p></blockquote>
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		<title>Kritik: Deutscher Lovecraft-Indy-Horror „Die Farbe“</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 16:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimkino]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Story Ein Meteor st&#252;rzt in den Drei&#223;iger Jahren in einem Tal in S&#252;ddeutschland ab. Wissenschaftlern gelingt es nicht, das abgest&#252;rzte Objekt richtig zu analysieren – sie bemerken nur nach einiger Zeit eine Farbe in einem bisher auf der Erde unbekannten Spektrum. Einige Zeit sp&#228;ter gehen seltsame Ph&#228;nomene in diesem Tal vor. Erst tragen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1756479/" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-533" title="Cover „Die Farbe“" src="http://www.edieh.de/wp-content/2011/08/diefarbe.jpg" alt="" width="229" height="323" /></a></strong></p>
<h3>Die Story</h3>
<p>Ein Meteor st&#252;rzt in den Drei&#223;iger Jahren in einem Tal in S&#252;ddeutschland ab. Wissenschaftlern gelingt es nicht, das abgest&#252;rzte Objekt richtig zu analysieren – sie bemerken nur nach einiger Zeit eine Farbe in einem bisher auf der Erde unbekannten Spektrum. Einige Zeit sp&#228;ter gehen seltsame Ph&#228;nomene in diesem Tal vor. Erst tragen die B&#228;ume riesige, aber ungenie&#223;bare Fr&#252;chte. Dann zerfallen Pilze innerhalb weniger Augenblicke nach Ber&#252;hrung zu Staub und die Menschen verlieren langsam, aber unaufhaltsam den Verstand – w&#228;hrend sie etwas an der Flucht hindert.</p>
<p>Andere Zeitebene: In den Siebziger Jahren begibt sich der Sohn eines US-Soldaten aus Arkham auf die Suche nach seinem verschollenen Vater in dem ehemaligen Besatzungsgebiet in Deutschland. Er findet das Tal, dass gerade ger&#228;umt wurde, da es f&#252;r einen Stausee &#252;berflutet werden soll, und dort einen Augenzeugen der Ereignisse von damals. Schrittweise setzt sich ein Puzzle zusammen, dass so nicht wirklich rational fassbar ist.</p>
<h3>Die Umsetzung</h3>
<p>Zwei Filmstudenten haben sich die Kurzgeschichte „Die Farbe aus dem All“ von H. P. Lovecraft vorgenommen. Mit einem geringen Budget, wenigen F&#246;rderern, teilweise geliehener Ausr&#252;stung und nahezu unbekannten Schauspielern, aber daf&#252;r umso mehr Elan machten Sie sich unerschrocken ans Werk. Dabei wurde der gesamte Film in schwarz-wei&#223; gedreht. Lediglich die „Farbe“ durchbricht dieses Stilmittel und erstrahlt in einem grellem Lila/Pink-Ton. Gedreht wurde unter teils widrigen Umst&#228;nden, gr&#246;&#223;tenteils in &#246;ffentlichen Freilichtmuseen.</p>
<p>Der Film erlebte Ende 2010 seine Urauff&#252;hrung und spielte seitdem auf wenigen Festivals. Die DVD und die Blu-Ray sind nahezu ausschlie&#223;lich &#252;ber den <a href="http://die-farbe.com/shop/" class="liexternal">Eigenvertrieb via Internet</a> zu bekommen, preislich gehen sie mit 14,49 €/18,49 € (zzgl. 2,– € Versand) durchaus noch in Ordnung. Die vorliegende Blu-Ray lag in einem simplen Digi-Pak, dessen Format aber eigentlich f&#252;r DVDs vorgesehen ist (also etwas h&#246;her als eine normale Blu-Ray-Verpackung ist), was nur die verr&#252;cktesten Sammler weiter st&#246;ren sollte.</p>
<p>Dem Film liegt ein Werbezettel f&#252;r das Cthulhu-Rollenspiel von Pegasus bei.</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4t-MxVyublk?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4t-MxVyublk?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Die Kritik</h3>
<p>Schwarz-wei&#223; als Stilmittel findet man heutzutage nur noch sehr selten in Filmen. Dennoch ist es immer noch sehr interessant, was auch „Das wei&#223;e Band“ von Michael Haneke 2009 mit absolut scharfen und beeindruckenden Bildern gezeigt hat. Die Bilder von „Die Farbe“ sind nicht so knackig wie bei Haneke, aber wissen dennoch visuell durchaus zu &#252;berraschen. Die Spezialeffekte sind ebenfalls durchweg gelungen, lediglich in einer Szene setzt sich der Rand eines Weltall-Fotos der Erde zu deutlich und irritierend vom Hintergrund ab (verschiedene Schwarzt&#246;ne).</p>
<p>Die Geschichte aus dem Lovecraft’schen Universum der 20er Jahre wurde von Regisseur, Produzent, Cutter und Drehbuchautor Huan Vu aus den USA gr&#246;&#223;tenteils nach Deutschland durch einen Kunstgriff verfrachtet. Er gewinnt dadurch allerdings nicht wirklich etwas Substanzielles hinzu – die Rahmenhandlung bietet eigentlich nur den Vorteil, einen Ankn&#252;pfungspunkt f&#252;r das Lovecraft’sche Arkham zu schaffen – was nat&#252;rlich die Fans des Mythos begeistert, alle andere aber kalt lassen muss. Im Gegenteil h&#228;tte eine vollst&#228;ndige Verschiebung nach Deutschland mit einigen Ungereimtheiten aufger&#228;umt: Der angeblich nur leidlich deutsch sprechende Sohn (so wird es etabliert) wird sp&#228;ter detailreich die ganze grausige Geschichte erz&#228;hlt – die dieser nat&#252;rlich (aufgrund der Theatralik) nicht unterbrechen darf und daher pl&#246;tzlich problemlos Deutsch verstehen k&#246;nnen muss. Eine deutsche Familiengeschichte h&#228;tte hier vermutlich besser funktioniert. Dazu kommt das Problem, dass nicht alle englischsprachigen Rollen auch von Muttersprachlern gesprochen werden, wobei dies weniger ins Gewicht f&#228;llt (wenn man bedenkt, wie hahneb&#252;chend schlecht bisweilen auch in gro&#223;en Hollywood-Produktionen Deutsch gesprochen wird). Man hat die Wahl zwischen unterschiedlichen Untertiteln, allerdings irritieren diese zumindest auf der Blu-Ray-Version durch eine leichte gelbe F&#228;rbung vor dem Schwarz-Wei&#223;-Bild. Sie lassen sich allerdings ausschalten.</p>
<p>An anderer Stelle kommt der Horror f&#252;r meinen Geschmack dann auch etwas zu kurz. Zwar wird vieles der Vorstellungskraft der Zuschauer &#252;berlassen (was sehr viel effektiver sein kann als jeder Spezialeffekt), aber manches h&#228;tte man halt doch noch gerne gesehen und nicht nur beschrieben bekommen. Wenn schon beschrieben wird, dass es im Wald von sich selbst bewegende &#196;ste auch bei sonstiger Windstille gibt, dann will man bei der n&#228;chsten Waldszene auch etwas in der Art sehen. Oder man verzichtet halt auf weitere Waldszenen. Und: der eine in sich zerfallene Pilz wirkt visuell faszinierend und eindrucksvoll – aber eigentlich sollte hier doch mehr als „nur“ ein Pilz verrotten und zu Staub werden, oder?</p>
<p>Dennoch muss man auch viele Aspekte des Films deutlich loben. Die Ausstattung wurde mit viel Liebe zum Detail getroffen, die Wahl, in Freilichtmuseen zu drehen, gibt dem Film eine authentische Note, wie auch die Autos der Siebziger Jahre samt alten Kennzeichen. Die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank ausreichend bis gut. Und auch die Filmmusik reichert mit recht simplen, aber eindrucksvollen St&#252;cken die Stimmung an – kein St&#252;ck dr&#228;ngt sich unangenehm in den Vordergrund, das ist auch eine wichtige Leistung. Loben darf man auch noch die Kameraf&#252;hrung, die immer wieder auch einmal au&#223;ergew&#246;hnliche Einstellungen findet. Trotz 720p-HD-Video-Kamera zeigt der Film mitnichten ein Video-Look, sondern &#228;hnelt den klassischen 35-mm. Letztlich gef&#228;llt mir die Wahl f&#252;r die Darstellung der „Farbe“ au&#223;erordentlich gut, sie unterst&#252;tzen sehr gut die Fremdartigkeit dieser „Substanz“ und geben ihr etwas &#252;berraschend plastisches.</p>
<p>F&#252;r Horror-Fans, die subtileren und langsamen Schrecken den gro&#223;en Splatter-Hammer vorziehen, durchaus ein kleiner Geheim-Tipp. Und f&#252;r Cthulhu-Fans sowieso.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1756479/" class="liexternal">„Die Farbe“</a></strong> (D, 2010)</p>
<p>Regie: Huan Vu. 1:25h</p>
<p>★★★★★★★☆☆☆</p>
<p><a href="http://www.die-farbe.com/" class="liexternal">www.die-farbe.com</a></p></blockquote>
<div>(Herzlichen Dank an den Regisseur f&#252;r das Rezensionsexemplar)</div>
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